Fürs Heute handeln, fürs Morgen Träumen - CDU Gera besucht IBA Ausstellung

Weit über 20 Stadträte und Mitglieder der CDU Gera folgten der Einladung des „Ja – für Gera“ – Vorsitzenden Volker Tauchert ins Kultur- und Krongresszentrum (KuK) heute Abend. Der Verein nutzt das Foyer des Veranstaltungshauses für die Ausstellung „KuK an!“

 

„Schon seit Jahren fragen sich Bürger, Politik und Verwaltung, was mit dem Platz vor dem KuK geschehen soll.“ holt Tauchert aus. „Auch wir als Verein haben uns der Frage gestellt.“ CDU – Vorsitzender Klein ergänzt: „Ja für Gera setzt sich bekanntlich schon seit Jahren für die Belebung der Innenstadt ein.“ und erinnert an verschiedene Projekte u. a. im Steinweg.

 

 

 

Aus vielen Fragen und Wünschen wurden Konzepte. Insgesamt 24 Entwürfe wurden eingereicht, 4 davon kamen im Rahmen eines IBA – Wettbewerbs in die engere Wahl. Dabei verfolgen alle Architekten und Architekturstudenten verschiedene Ideen. Von der Freilegung des Stadtgrabens als Flusselement über diverse Parkanlagen bis hin zu Wohn- und Geschäftsräumen – das Gelände eignet sich für vieles. „Wichtig ist, dass sich viele Geraer in der Fläche mit Ihren Wünschen wiederfinden.“ erkennt Klein. „Deshalb ist unser Denkprozess noch nicht abgeschlossen.“ bestätigt ihn Tauchert. „Wir laden alle Besucher ein, uns ihre Ideen mitzuteilen. Egal ob mündlich oder schriftlich.“ Stifte und Zettel liegen dafür in den Ausstellungsräumen bereit. Stadtrat Norbert Geißler und Andreas Kinder (beide CDU) nutzten die Chance. Ob über die Verlegung des Straßenverkehrs unter die Erde oder über Spiel- und Jugendareale, Cafés und Hotels – „Über alles kann geredet, ja geträumt werden.“ so Kinder. „Am Ende wird die Fläche wohl wie Gera selbst. Etwas für Jung und Alt.“

 

 

 

„Wichtig ist aber, dass das finale Konzept in sich aufeinander aufbaut.“ erinnert Klein an die angespannte Situation der Stadt. „Wir können uns kein Großprojekt leisten.“ und freut sich über die vielen Ideen, die kleine Projekte Stück für Stück zu einem großen Ganzen vereinen könnten. „Niemand in Gera will wohl einen Betonbunker, der dem Zentrum komplett die Luft nimmt.“

 

 

 

Über 2.000 Besucher interessierten sich bereits für die Ausstellung. Bis Ende dieser Woche rechnet „Ja für Gera“ mit über 2.500 Besuchern insgesamt. Doch Tauchert – und auch Klein freuen sich nicht nur über den Andrang. Vor allem interessiert beide der Diskurs mit den Besuchern, neue Ideen der Bürger und deren Träume.

 

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