CDU und Superintendent Görbert diskutieren über christliche Werte

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr beschäftigte sich der evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) mit tief gehenden Themen. Was sind christliche Werte? Werden diese heute noch gelebt? Wie christlich ist die CDU selbst?
Fragen die Superintendent Andreas Görbert am Dienstag auf Einladung des EAK gern erörterte.
Er sprach über Nächstenliebe, Mut, Demut, Barmherzigkeit oder Fleiß – und ihre Bedeutung für die Gesellschaft. Er erklärte, warum es christlich ist, Flüchtlinge aufzunehmen, stellte aber auch klar, dass Kirchen immer den Einzelfall sehen müsse, während die Politik gesamtgesellschaftliche Strukturen in den Blick nimmt. Spannende Diskussionen entspannen sich. Ist es richtig, vorauseilend das Kreuz im Wohnzimmer abzuhängen, um Muslime willkommen zu heißen? Welche Konzepte gibt es, um mit unseren Alten umzugehen? Wo sind die Unterschiede zwischen Christentum und Humanismus? Was bedeutet Christlichkeit in einer Gesellschaft, in der die Zahl der Christen immer mehr abnimmt? – All dies und mehr diskutierte Görbert mit den Christdemokraten.
„Christliche Werte haben eine Relevanz, das wurde heute Abend deutlich. Aber wir brauchen glaubwürdige Menschen, die sie vorleben - nur so können wir sie in die Gesellschaft tragen“, fasst Andreas Kinder (stellv. CDU – Vorsitzender) den Abend zusammen.
Der EAK plant auch in Zukunft weitere Themenabende mit Gästen und Gesprächspartnern aus Bereichen außerhalb der Politik.

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